Franchise: Coffee-Bike im Jobtest

Gunda Ben Djemia-Böke | 16.November 2017

Natürlich habe ich auch ein Arbeitssystem getestet, bei dem der eigene Unternehmergeist zum Tragen kommt, aber in einem vorgegebenen Rahmen: Franchising mit dem Coffee-Bike! Wichtig bei der Auswahl unter vielen Systemen ist immer der eigene Bezug zum Produkt. Als Genussmensch mit Faible für guten Kaffee habe ich mir das Coffee-Bike ausgesucht. Bei der Informationsveranstaltung für interessierte Coffee-Biker in der Osnabrücker Zentrale wurde den potentiellen Franchisenehmern dann alles erklärt: von der Entstehungsgeschichte über die Konstruktion bis hin zur Verköstigung. Wir waren unmittelbar dabei: in der Bike-Produktionshalle und sowohl als konsumierender Kunde wie auch als radelnder Biker unterwegs.

Einsatzmöglichkeiten des Coffee-Bike

Wer ein Coffee-Biker werden möchte, sollte sich im Vorfeld Gedanken machen, in welchem Umfang bzw. an welchen Einsatzorten er arbeiten möchte. Es gibt regelmäßige Standorte (wie Wochenmärkte, Einkaufszentren, etc.), die aber nicht immer Umsatzsicherheit bieten. Wird man hingegen für ein Event wie z.B. eine Geburtstagsfeier gebucht, kann der Preis mit dem Auftraggeber vorab verhandelt werden. Meistens arbeiten Coffee-Biker – wie viele in der Gastronomie – wenn andere frei haben, sprich an Wochenenden oder am Abend. Das ist vielleicht aber schon die einzige grobe Gemeinsamkeit unter den Coffee-Bikern, denn ansonsten ist die Nutzung so unterschiedlicher Art, wie die Bedürfnisse der Franchisenehmer es eben auch sind. Der eine arbeitet hauptberuflich als Coffee-Biker, der andere im Nebenerwerb. Der eine steht selbst hinter dem Bike, der andere koordiniert die Einsätze mit mehreren Angestellten. Der eine kauft das Bike (oder gleich mehrere), der andere mietet es lediglich. Der eine bewegt sich in einem räumlich festgelegten Gebiet – sogar mit Tritt in die Pedale, ggf. unterstützt durch einen E-Antrieb, der andere fährt durch die ganze Republik (per Auto mit Anhänger, versteht sich ;-).

Das Produkt: Kaffee

Bei diesem besonderen Franchisesystem ist alles auf das Produkt Kaffee ausgerichtet, aber: es gibt auch andere Produkte auf dem Bike. Ob frisch gepresster Orangensaft, Tee, Kuchen, Croissants – alles, was zu einem guten Frühstück, Kaffeeklatsch oder einfach zum Snack zwischendurch gehört, kann der Coffee-Biker verkaufen. Nur beim Kaffee gibt es keine Kompromisse: Der ist bio-zertifiziert, entspricht fair gehandelten Standards und schmeckt dank der hervorragenden Maschine super lecker. Die Herstellung wird dem Coffee-Biker vor dem Start ins eigene Business ausführlich gezeigt und gemeinsam erprobt.

JobProfilFinder auf dem Coffee-Bike?

Ich selbst war bei der Testfahrt so begeistert, dass ich tatsächlich überlegt habe, ein Coffee-Bike in mein Dienstleistungsangebot zu integrieren für z.B. Unternehmens-Workshops, Betriebsfeiern, Messen oder ähnliches. Meine Marktanalyse hat jedoch ergeben, dass der Bedarf für ein mobiles Café nicht gegeben ist. Aber ich bin auf eine andere Idee der Markterweiterung gekommen…;-) Im neuen Jahr mehr dazu!

Zum Coffee-Biker geboren sind eigenständige, kommunikative, mehr oder minder sportliche, disziplinierte, kaufmännisch nicht ganz unbedarfte, kaffeeliebende, kreative, flexible Verkaufstalente, die im wahrsten Sinne des Wortes gerne auf unterschiedlichen Hochzeiten tanzen und Qualitätsbewusstsein leben.

Wer jetzt Interesse am Coffee-Bike bekommen hat, kann sich unter http://www.coffee-bike.com näher informieren und ggf. ebenfalls für eine Informationsveranstaltung anmelden.

Mit diesem Jobtest schließe ich meine „Testreihe“ zumindest für dieses Jahr ab. Ich habe schon viele Ideen für neue Testmodelle, die sich allesamt um die Steigerung der Arbeitszufriedenheit drehen. Ihr dürft gespannt sein, was da noch kommt…;-)

Zunächst wünsche ich Euch eine entspannte Vorweihnachtszeit mit vielen Momenten zum Innehalten und Ideenentwickeln für 2018!

In diesem Sinne stehe ich gerne zum Austausch parat…:-)

Liebe Grüße,

Eure Gunda

 

Diese Website verwendet Cookies

Weitere Informationen