Was macht eine glückliche Arbeitsbeziehung aus?

Gunda Ben Djemia-Böke | 02.Mai 2014

Neulich habe ich einen Artikel in der ZEIT gelesen, in dem es um die Partnersuche, speziell in Online-Partnerbörsen  ging. Lange wurde angenommen, dass ähnliche Persönlichkeiten besser zusammenpassen als unterschiedliche Typen. Jetzt haben mehrere wissenschaftliche Studien allerdings herausgefunden: Das stimmt so nicht. Warum nehme ich diese Erkenntnis zum Blog-Thema? In meinem letzten Blog-Beitrag (vom 11.4.2014) habe ich die Persönlichkeitstests angesprochen, die in der Arbeitswelt immer mehr an Bedeutung gewinnen. Auch in diesem Zusammenhang möchte ja ein Unternehmen in Erfahrung bringen, ob der oder die Arbeitnehmer/in ins Unternehmen passt. Wenn aber genau diese These – je mehr Ähnlichkeiten zwischen zwei Parteien, desto besser – nun gar nicht mehr zutreffend ist, was heißt das dann für die eigene Bewerbung? Wo bewerbe ich mich am besten? Worauf sollte ich achten?

Dazu ein kleiner Exkurs zu den fünf Dimensionen der Persönlichkeit, den sog. Big Five, die im übrigen weitgehend stabil und kulturunabhängig sein sollen: Emotionale Stabilität, Extraversion (in gewisser Hinsicht die Fähigkeit, auf andere zuzugehen), Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit sowie Gewissenhaftigkeit. Diese Merkmale machen also eine Persönlichkeit aus. In Bezug auf die Partnerwahl haben die Forscher laut besagtem Zeitungsartikel nun herausgefunden, dass nicht die Ähnlichkeit zwischen den Partnern über das Liebesglück entscheidet, sondern zwei ganz andere Komponenten: Einerseits die Umstände (z.B. Krisen, Krankheiten, Unfälle, etc.) und andererseits der Umgang miteinander (d.h. ob dieser von Respekt geprägt ist, ob viel miteinander geredet wird, usw.).

Zurück zur Bewerbung bei geeigneten Zielgruppen und dies gilt demnach sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer: Nicht der gleiche Persönlichkeitstyp ist der Garant für eine gut funktionierende Arbeitsbeziehung, sondern die Umstände, die man zugegebenermaßen nur bedingt beeinflussen kann (wie z.B. Wirtschafts- bzw. Finanzkrise) und die Qualität der zwischenmenschlichen Beziehungen. Letztere kann man jedoch entscheidend prägen. Wenn beide Seiten – Unternehmer, wie auch Arbeitnehmer – vor allem Respekt und Kommunikation in guten und schlechten Zeiten hoch halten, sollte diese Haltung eine erfolgreiche Zusammenarbeit begünstigen.

Im Coaching ist diese Einstellung unabdingbare Notwendigkeit. Ihr Bewerbungsprofil soll diese Komponenten ebenfalls zum Ausdruck bringen? Lassen Sie uns Ihr Profil gemeinsam im Rahmen eines Coachings erarbeiten. Dann muss man „nur noch“ Arbeitgeber finden, die das gleiche wollen, einen respektvollen Umgang miteinander und eine gute Kommunikationsbasis, die viele Austausch- und Diskussionsmöglichkeiten zulässt. Damit Sie auf Dauer an Ihrem Arbeitsplatz glücklich sind…

Ich freue mich auf Ihren Anruf!

Ihre Gunda Ben Djemia-Böke

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