Weniger ist mehr…

Gunda Ben Djemia-Böke | 26.Januar 2015

Alle großen Zeitungen sind voll davon, bei Familientreffen oder Verabredungen mit Freunden und Bekannten wird das Thema oft zwangsläufig angesprochen, schon bei der einfachen Frage: „Wie geht’s?“ reagieren viele mit einem Aufstöhnen…und das überrascht das Gegenüber meist nicht, sondern wird vielfach als normale Reaktion gedeutet: Der Alltag ist unübersichtlich, unüberwindbar, unmöglich, in den Griff zu bekommen. Warum? Die Autorin des Leitartikels der aktuellen „Welt am Sonntag“-Ausgabe sieht insgesamt zwölf Gründe, warum sich die Generation in ihrer Lebensmitte, d.h. zwischen 30 und 50 Jahren, dermaßen überfordert fühlt. Die (zeitsparende) Zusammenfassung lesen Sie hier:

  1. Wir leben in einer von Leistungs- und Konkurrenzdruck geprägten Gesellschaft.
  2. Eine akademische Ausbildung ist heute kein Garant mehr für einen sicheren Job.
  3. Wir wollen uns auf gar keinen Fall festlegen und bloß keine Fehler machen.
  4. Wir bekommen dann Nachwuchs, wenn sowieso viel passiert (Karriere, Eigenheim, Ehe, etc.).
  5. Wir verdienen angesichts des ökonomisch Notwendigen zu wenig.
  6. Wir haben weniger Zeit für uns, weil wir uns so viel Zeit für unsere Kinder nehmen, wie keine Generation vor uns.
  7. Arbeitgeber und Unternehmen berücksichtigen unseren Wunsch nach Arbeitszeitflexibilisierung (noch) nicht genügend.
  8. Wir setzen alles daran, dass unsere Kinder „konkurrenzfähig“ werden und bleiben.
  9. Die eigenen Ansprüche sind extrem hoch.
  10. Die Kinder fordern sehr viel Aufmerksamkeit durch den heute vorrangig gelebten Erziehungsstil auf Verhandlungsbasis.
  11. Auch zwischen Männern und Frauen wird mehr verhandelt, über Arbeit, Kinder, Sex…
  12. Aufgrund von Scheidung und Trennung stellt das klassische Familienmodell kein dauerhaftes Beziehungs- und Unterstützungsgerüst mehr dar.

Die Konsequenz ist: Es ist (uns) zuviel! Das Leben bietet uns zuviel? Wir halsen uns zuviel auf? Wir wollen zuviel?

Eigentlich ist die Lösung ganz einfach: Reduzieren wir’s aufs Wesentliche, setzen wir Prioritäten und kommen zu der Einsicht: Alles geht nicht. Das war früher schon so und hat sich bis heute nicht geändert. Vielleicht wollen uns nur andere glauben machen, dass alles zu schaffen sei. Das, was uns wichtig ist, das schaffen wir bestimmt. Und wenn nicht, dann war’s wohl nicht wichtig genug! Warum sollten wir uns davon verrückt machen lassen, was nicht klappt?

Sie wissen nicht, was Ihnen wichtig ist? Sie brauchen mal wieder einen Überblick in Ihrem Leben? Sie wollen zur Ruhe kommen, um wieder entscheidungsfähig zu werden?

Vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches und kostenloses Infogespräch mit mir, um herauszufinden, ob ich Ihnen weiterhelfen kann!

Mit den besten Grüßen

Ihre Gunda Ben Djemia-Böke

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