Erste Jobstation als Texterin erfolgreich absolviert

Gunda Ben Djemia-Böke | 13.Oktober 2016

Abschied von der Agentur für Design und Kommunikation

Meine erste Jobstation liegt hinter mir! Was nach der ersten Arbeitswoche als Texterin noch alles passiert ist…

Texten für die Suchmaschine

Nach meiner „Textaufgabe“ zur Fahrzeugbeschriftung http://www.jobprofilfinder.de/2016/09/erste-jobstation-texterin/habe ich natürlich weitere Aufträge erhalten: Als erstes sollte ich eine Unterseite für eine Webseite texten. Ein Glück war mir das Thema nicht ganz fremd, denn es ging um „Konfliktcoaching“. Wie Ihr Euch vorstellen könnt, ist Konfliktcoaching auch ein Teil meiner Arbeit als Job Coach, so dass es mir relativ leicht fiel, den Text zu verfassen. Neu für mich war die technische Herangehensweise an Texte fürs Netz, Stichwort Suchmaschinenoptimierung. Die Schlüsselwörter müssen dabei zunächst identifiziert und natürlich auch im Text zu finden sein, damit google & Co. den Beitrag als gutes Suchergebnis beurteilen und anzeigen.

Texten für die Werbung

Parallel dazu habe ich aber – wie im echten Texter-Leben üblich – noch eine weitere Aufgabe bekommen, und zwar eine Anzeigengestaltung: Motiv, Headline und Copy (das ist der Text in Texter-Sprache) sollten zum Thema „Nachhaltigkeit“ für ein Unternehmen entwickelt werden. Ging der Webseiten-Text zum Konfliktcoaching noch leicht von der Hand, so zeitintensiv und herausfordernd war die Arbeit an der Anzeige. Da muss einfach jedes Wort sitzen (man hat ja auch nicht soviel Zeit und Platz zum Erklären). Das dazugehörige Bild soll Aufmerksamkeit erwecken, aber nicht das zeigen, was gesagt wird. Der Kunde braucht wieder mehrere Vorschläge zur Auswahl und, und, und…Da habe ich wirklich lange dran gesessen. Im Endeffekt wurde nur eine Anzeigenvariante für wirklich gut und geeignet gehalten! Reicht, wenn der Kunde das auch so sieht…;-)

Texten für den Kunden

Als Texter sitzt und grübelt man schon das ein oder andere Mal über ein und derselben Aufgabe für mehrere Stunden und auch über mehrere Tage hinweg, bis das Ergebnis stimmt. Und dann stimmt es vielleicht gar nicht für den Kunden. Also heißt es wieder von vorne anfangen. Man muss viele Ideen entwickeln, aber ggf. auch wieder loslassen können. Das ist definitiv anstrengend, aber auch wirklich kreativ. Weniger kreative Lösungen musste ich dann noch für meine beiden letzten Aufgaben finden: ein Anschreiben und einen Flyer nach den Vorgaben des Kunden schreiben. Ganz entscheidend für die Qualität ist immer das Briefing. Gut, das lässt häufig zu wünschen übrig, aber mit der Zeit kenne man seine Pappenheimer und wisse, was gemeint sei, so der Profi.

Ich für meinen Teil habe sehr viel mitgenommen. Das werde ich jetzt noch schön strukturieren und aufbereiten für Euch, damit das erste Kapitel meines Buches von mir getextet werden kann. Damit meine Kreativität beim Schreibprozess angeregt wird, habe ich als Dankeschön für meine Arbeit ein super tolles Buch von meinem temporären Arbeitgeber geschenkt bekommen: Kribbeln im Kopf.

…hatte ich bei meinem ersten Job! Vielen, vielen Dank!!!

Eure Gunda

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