Entspannung finden beim Brushlettering

jpf-admin | 03.April 2018

Die nächste Entspannungsmethode, die ich kennenlernen durfte, ist in gewisser Weise eine Handwerkskunst: das Brushlettering. Bei diesem Workshop, den ich bei der lieben Ursula oder Frau Maravillosa http://fraumaravillosa.com, wie sie sich auch nennt, gemacht habe, ging es ums Buchstabenzeichnen mit pinselartigen Stiften.

Wir, das waren ungefähr 12 Mädels völlig unterschiedlichen Alters, Berufstandes und Lettering-Hintergrundes, haben in drei intensiven Arbeitsstunden das Alphabet sowie eine individuelle Postkarte mit der Brushtechnik gelettert. Zu mehr war einfach keine Zeit und ich weiß jetzt auch, warum diese Kurse gerne mal länger dauern. Wir hatten so viele Fragen, Ideen und vor allem Übungsbedarf – da hätten wir locker ganze Tage im wunderschönen Café Glücksburg in Bochum verbringen können. Um die Buchstaben richtig aufs Papier zu bringen, muss nicht zuletzt das Material bestmöglich zum Anwender passen – soll heißen: Der Stift muss erst einmal gefunden werden, mit dem man am besten schreiben bzw. pinseln kann. Ein Glück hatte Ursula ziemlich alles an Stiftmaterial mitgebracht, was der Markt so hergibt. Demzufolge konnten wir uns durch das gesamte Angebot an Brush Pens durcharbeiten.

Aber nun kommen wir zur eigentlichen Fragestellung:

Was ist daran so entspannend?

Bei allen Teilnehmerinnen war die Intention für diesen Workshop ähnlich gelagert: endlich mal wieder mit der Hand etwas erschaffen, und zwar als Ausgleich zum oft täglichen Tun am Computer. Selbst die Grafikerinnen unter den Anwesenden vermissten diese unmittelbare Kreativität und sehr individuelle Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeit schmerzlich bei ihrer Arbeit. Andere hatten konkrete Projekte, wie die eigenen Hochzeitseinladungen zu kreieren. Wieder andere letterten schon länger auf eigene Faust, aber ohne die Technik konsequent zu verfolgen. Ob für die Arbeit oder fürs private Umfeld – der Wunsch nach Individualität, Selbermachen und Ausgleichsbeschäftigung war bei allen spürbar. Die notwendige Konzentration aufs Brushlettering lässt einen alles andere in dem Moment vergessen. So verging die Zeit wie im Fluge und uns bleibt nur noch eins auf dem Weg zu mehr Professionalität, Entspannung und dem herbeigesehnten Flow-Effekt: Üben, üben, üben.

Laut Ursula reichen da 10 Minuten pro Tag für mindestens vier Wochen! Na denn, ich sag’s ja, mein Ziel der totalen Entspannung artet in Stress aus: täglich Qigong, Tai Chi, Meditation, Brushlettering…so hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt 😉

Mal sehen, wie ich den Stress bei der kommenden Entspannungsmethode wieder los werde…

Bleibt dran,

Eure Gunda

 

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