Eine Form des Yoga: Hatha mit Wohlfühlfaktor

jpf-admin | 30.Oktober 2018

Vera begrüßt mich mit den Worten: „ Ich praktiziere eher eine Form des Wohlfühl-Yoga!“…und sofort freue ich mich auf eine schöne Auszeit nur für mich. Dazu tragen auch ihre hellen, freundlich gestalteten Räumlichkeiten bei, in den die Wohlfühl-Session stattfindet. Der dampfende Tee steht in kleinen, orientalisch-verzierten Gläsern auf dem Kamin, die beruhigende Musik im Hintergrund, die unauffällig dekorierten Blümchen und echtes Kerzenlicht tun ihre Wirkung. Ich entspanne mich augenblicklich und nehme meinen Platz auf der bereitgestellten Matte ein.

Vera fragt am Anfang noch nach gesundheitlichen Einschränkungen bzw. Beschwerden, die es zu beachten gebe: Ich nenne die oft verspannte Schulter-Nackenregion – ein Umstand, der meinem computerlastigen Home-Office geschuldet ist. Wir beginnen mit einer Atemübung, wie soll es anders sein im Yoga. Schon beim Atmen wird meine innere Anspannung deutlich. Ich ziehe regelmäßig meine Schultern hoch, das Bewusstwerden dieser „Macke“ macht es nicht besser. Erst langsam verlasse ich den Bewertungsmodus und kann loslassen: Ich werde ganz ruhig – sowohl auf körperlicher als auch auf geistiger Ebene. Die Bauchdecke hebt und senkt sich beim Ein- und Ausatmen; die Gedanken kommen und gehen wieder.

Asanas – entspannende Körperübungen mit Nachdruck

Nach der nach innen gekehrten Aufmerksamkeit widmen wir uns im Anschluss daran dem Körper. Von Kopf bis Fuß bzw. in umgekehrter Reihenfolge drückt Vera leicht auf einzelne Punkte meines Körpers. So stelle ich mir eine sanftere Form der Thai-Massage vor…Dann soll ich erst den rechten und dann den linken Arm heben, kreisen und wieder fallen lassen. Ich folge Veras Anweisungen wie in Trance, nur ab und zu muss ich den Kopf heben, um zu prüfen, ob ich die Bewegungen richtig ausführe.

Wenn ich in den unterschiedlichen Hatha-Positionen verharre, z.B. in der Kindspose, verstärkt Vera diese Haltung, indem sie leichten Druck auf meinen Rücken ausübt. So gelange ich noch tiefer in diese Position, was ungemein hilfreich ist, wenn man so ungelenk ist, wie ich es bin.

Natürlich machen wir auch den Sonnengruß. Obwohl es eine mehr oder weniger festgelegte Abfolge der Übungen dabei gibt, führt ihn doch jeder anders aus. Und noch eine Sache lerne ich heute dazu: den Flügelschlag. Diese Übung öffnet den Brustkorb (sowie das Herz im übertragenen Sinn)und führt automatisch zu einer besseren Atmung.

Erschöpft nach diesen überschaubaren Anstrengungen falle ich zurück auf die Matte und darf mich bewusst entspannen. Die ruhigen, einlullenden Worte von Vera begleiten mich in einen absoluten Ruhezustand. Eingewickelt in ein nach Lavendel duftendes Tuch fühle ich mich wie in einem Kokon, der mich umhüllt und beschützt. Zwei Stunden „Wohlfühlyoga“ sind zu Ende und ich habe einige Schwierigkeiten, wieder in der Wirklichkeit anzukommen.

NAMASTÉ!

Eure Gunda

P.S.:  Anmeldungen für eine Probestunde Wohlfühlyoga direkt bei Vera unter wohlfuehl.yoga@gmail.com

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