Warum Plan B manchmal besser als Plan A ist

jpf-admin | 19.September 2020
Plan B

Plan B als eine Notlösung abzutun, wird ihm oft nicht gerecht. Er beinhaltet vielleicht einen eher unkonventionellen, kreativen und indirekten Ansatz, aber mitnichten einen in der Wertigkeit nachstehenden, würde ich meinen. Plan B ist gefühlsmäßig wahrscheinlich immer schon der richtige gewesen. Nur der Kopf stand mal wieder im Weg, um es auf Anhieb mit ihm zu versuchen.

Was charakterisiert Plan B?

  • Wikipedia definiert Plan B als eine „Alternative, falls der eigentliche Plan nicht gelingen sollte“.
  • Karrierebibel weist auf die Vorteile von Sicherheit, kreativer Lösungsorientierung sowie guter Vorbereitung hin, wenn man Plan B in der Hinterhand bereithält, gibt aber auch die Nachteile wie Motivationskiller, mangelnde Zielstrebigkeit und Umsetzungsfähigkeit  bei Plan A zu bedenken.

Was bedeutet Plan B also für die Jobsuche?

Einerseits zeugt es von Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, wenn das ursprünglich gefasste Bild vom Traumjob „verwässert“, sprich sich in der Realität anders darstellt als gedacht: Der Arbeitnehmer führt dann eben Tätigkeiten aus, von denen er vorab eine andere Vorstellung hatte. Das kann gewinnbringend sein, weil diese besser als erwartet sind. Es kann natürlich aber auch ins Gegenteil umschlagen und die Aufgaben werden als unzumutbar und belastend empfunden.

Was ist also zu tun?

Wenn Plan A nach wie vor überzeugender erscheint, lohnt sich die nachhaltige Suche danach. Am einfachsten wäre die eigenständige Schaffung des Arbeitsplatzes, sprich die Selbständigkeit. Da eine erfolgreiche Selbständigkeit aber auch auf die Kundenwünsche ausgerichtet sein muss, ist hier schon eine gewisse Unternehmerkreativität und Nachjustierung gefragt, wenn Angebot und Nachfrage nicht übereinstimmen. Plan B meint in diesem Zusammenhang also lediglich eine leichte Abänderung von Plan A, oder?

Das kann im Angestelltenverhältnis genauso erfolgen: Der Wechsel in eine andere Branche hilft oft enorm, obwohl die eigene Funktion die gleiche bleibt. Oder plötzlich ist ein anderer Vorgesetzter mit im Boot und die Arbeit verändert sich spürbar zum Positiven. Oder ein offenes Gespräch mit dem Kollegen führt zur Lösung des schwelenden Konflikts und das Arbeitsklima ist wieder angenehm. Es gibt so viele Stellschrauben, um Plan A zu einem runden Plan A zu machen, dass es sich lohnt, daran festzuhalten. Nur wenn die Verfolgung von Plan A zur Sisyphos-Arbeit wird, dann wird’s defintiv Zeit für Plan B.

Sollte dies der Fall sein, kann Dir ein Job Coaching oder ein gutes Buch helfen, z.B. Plan B von Nicola Sieverling:

https://karrierebuch.buchhandlung.de/shop/article/41922466/nicola_sieverling_plan_b.html

Natürlich habe ich auch noch viele andere Bücher zum Thema im Laden 🙂

Du bist zum Stöbern herzlich eingeladen,

Deine Gunda vom JobProfilFinder (=Plan A) und Karrierebuch (=Plan B)

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