verbessern

Scheitern will gelernt sein…

„Die Deutschen haben eine fehlerhafte Kultur, sie verzeihen keine Fehler“ sagt Louis Lewitan, Coach und Psychotherapeut aus München sowie gebürtiger Franzose im Leitartikel der Welt am Sonntag vom 15. März 2015 mit dem Titel „Wir Selbstverbesserer“. Grundtenor dieses Artikels ist, dass wir uns heutzutage stark unter Druck setzen (lassen), weil wir in der Annahme leben, uns immer noch verbessern zu können. Dieses „Nie-Zufriedensein“ mit der eigenen Leistung, diese Sehnsucht nach Anerkennung (z.B. durch Streben nach guten Noten) hänge nach Lewitan mit der „deutschen“ Fähigkeit zusammen, gute Maschinen zu bauen. Wir wollen angeblich die dafür erforderliche Präzisionsarbeit auch auf andere Bereiche wie Beziehungen, Führung, Team übertragen und beachten nicht, dass dies in der Form nicht möglich ist. Wie können wir es dann schaffen, Fehler zuzulassen und aus ihnen zu lernen? Dieser Lernaspekt kommt der Gesellschaft nämlich zugute; das Vertuschen von Fehlern führt nur dazu, dass sie wieder begangen werden. Hier spricht Lewitan zwei Aspekte an: Persönlich plädiere er für mehr Gelassenheit, Selbstwert, Abgrenzung. Beruflich und gesellschaftlich schade die Angst vor Fehlern enorm, denn man könne, wie schon gesagt, von Fehlern profitieren. Niemand ist vollkommen und das ist gut so. Der Angstzustand lähmt, wie wir alle wissen. Scheitern hingegen bringt uns auch immer irgendwie weiter. weiter

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